Portegrandi

Der kleine Ort liegt am Rand einer weitläufigen Landwirtschaftszone, die im 19. und 20. Jh. urbar gemacht wurde, und ist ein wichtiger Anlaufpunkt für den Bootsverkehr in der nördlichen Lagune, von und nach Venedig.

Der zentrale Fluss Sile teilt Portegrandi in zwei Ortschaften: Ca’Corner (besser als Chiesa bekannt) am rechten Ufer, und Carafia auf der linken Uferseite.

Das eigentliche Portegrandi besteht aus einer handvoll Häusern an der Mündung des Flussarmes Silone, und hieß früher Conca oder Vaso di Portegrandi.

Die Conca von Portegrandi ist die eindruckvollste Ecke des Gebietes. Ungefähr 1 km entfernt liegt der neue und gut ausgestattete Hafen (Marina) von Portegrandi, mit Anlegestegen und Bootsschuppen für jedes Bedürfnis, direkt am Wasser der Lagune.

Die Pfarrkirche zu St. Magnus (San Magno) wurde im Jahr 1926 erbaut. Die Außenseite, mit einer weißen Marmorfassade, ist einfach gehalten. Das Kircheninnere enthält verschiedene Werke aus Trepalade. Der Altar  wurde aus Marmorspolien der alten Abtei von Monastier bei Treviso zusammengesetzt; ein Gemälde mit der Darstellung der Heiligen Familie wird der Schule des Padovanino zugeschrieben; auf der rechten Seite befindet sich ein Steinaltar aus dem 18. Jh. Des Glockenturm stammt aus der Zeit nach dem Kriegsende und  hat eine merkwürdige Form: statt der typischen Spitzhaube schmückt eine Balustrade den stumpfen Turmabschluss.

Portegrandi-01IMG_0048

Veranstaltungen und Volksfeste in Facebook Facebook